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Einleitung Projekte

Es gibt nur wenige Beispiele für Kunststoff-Recycling, die einen Wiedereinsatz in der ursprünglichen Anwendung ermöglichen. Beim Polyester (PET) Flaschenrecycling wird dies durch den hohen Selektionsgrad erreicht. In der Regel verhindern fehlende Sortenreinheit und/oder Additive eine hohe Produktqualität nach dem Recycling.

Hier bietet der CreaSolv® – Prozeß mit seiner hohen Selektivität neue Lösungsansätze, die aber nur Sinn machen wenn sie einen ökonomischen oder technologischen Vorteil bieten, was einen Einsatz für billige Massenkunststoffe fraglich erscheinen läßt.

Expandiertes Polystyrol (EPS) und die  erneute Schäumbarkeit des Rezyklat ist eine hohe Herausforderung, aber auch ein Maß für die Effektivität eines Recycling-Verfahrens. Mögliche Transportkosteneinsparungen durch Lösung des EPS Abfalls böten dabei bei den heutigen Treibstoffkosten einen zusätzlichen Anreiz.

Der Bedarf an elektronischen Geräten steigt stetig aber für den post-consumer Kunststoffabfall gibt es außer der Verbrennung in speziellen Anlagen bisher keinen Recyclingansatz. Die verwendeten Kunststoffe enthalten bromierte Flammenschutzadditive und leider auch deren toxische Zerfallsprodukte, die ein Regranulieren ausschließen, da dieses thermische Verfahren den Gehalt der toxischen Bestandteile über die erlaubten Grenzwerte erhöhen und eine Wiederverwendung ausschließen würde.

Auch bei den Automobilen wird der Kunststoffanteil wachsen, um das Gewicht zu reduzieren und die Industrie vor das Problem wachsender Kunststoffabfälle stellen, wobei in der EU Verbrennen nicht als Recycling annerkannt wird.

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