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Elektro(nik) Schrott Recycling
Elektro(nik)schrott heute
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Kunststoffgehäuse werden in Guiyu, China im Freien verbrannt, um an die Metalle zu kommen.
© Basel Action Network 2008

Die Elektro(nik)schrottmengen steigen stetig. Dieser Abfall enthällt zirka 20% Kunststoffe, die hauptsächlich aus hochschlagzähem Polystyrol (HIPS) und Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS) bestehen.

Der Zusatz von Flammschutzadditiven (in der Regel bromierte organische Verbindungen, die bei thermischer Belastung - also auch beim Extrudieren - zu hochtoxischen Spaltverbindungen reagieren können) verhindert das klassische Kunststoffrecycling mittels Umschmelzen (Regranulieren), da dieses weitere Zerfalls-Reaktionen noch fördern würden.

Aus diesem Grund werden zirka 70% des Elektronikschrotts aus Europa und den USA nach China exportiert, da dort "High-Tech" Recycling und energetische Verwertung ohne behördliche Auflagen möglich ist. 

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WRAP Projekt

01-kerp_electro_input-leichtfraktion.jpgIn einer weltweiten Vergleichsstudie der britischen Non-Profit-Organisation WRAP (The Waste and Resources Action Programme), die vom 1. Oktober 2004 bis zum 31. Mai 2006 durchgeführt wurde, schnitt der CreaSolv® Prozeß ökonomisch und ökologisch am besten ab, was durch eine umfassende Umweltverträglichkeitsstudie entsprechend ISO 14040 belegt wird (Appendix 5 des WRAP Final Reports).

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Kooperation mit KERP

02-kerp_electro_recycle_output.jpgIn einem weiteren Projekt mit dem österreichischen Kompetenzzentrum Elektronik & Umwelt GmbH KERP in Wien, bewies das IVV, daß auch stark verschmutzte Shredderleichtfraktionen aufbereitet werden können.

Mit dem CreaSolv®-Verfahren kann die Elektro- und Entsorgungsindustrie jetzt Rezyklate herstellen, die der europäischen "RoHS-Richtlinie" entsprechen: Seit 1. Juli 2006 sind in neuen Elektro- und Elektronikgeräten Schadstoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) oder polybromierte Diphenylether (PBDE) verboten.

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