
| InnoNet Projekt 3578: "EPS-Loop" |
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Das EPS-Loop Projekt gehörte zu den wenigen Gewinnern der InnoNet - Ausschreibung des Jahres 2002, die ohne Einschränkungen gefördert und durch das Deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit („Foerderung von innovativen Netzwerken“ – InnoNet) mit 604.000 Euro unterstützt wurden. Im Juli 2005 wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen. In einer kleintechnischen Anlage des IVV wurde demonstriert, daß man mit dem CreaSolv®-Prozeß verschiedenste EPS Abfälle zu re-expandierbares Polystyrol aufarbeiten kann. Die daraus hergestellten EPS-Isolierplatten verhalten sich wie Neuware und sind nach DIN 4108-10 in Bereichen wie Flach- und Steildach, Wand und Fußböden ohne Trittschall-Anforderungen uneingeschränkt einsetzbar. Für Recyclinganlagen mit Kapazitäten von 4-8.000 Jato wurden EBITDA Margen von 50 – 60% errechnet und je nach Auslastung erhält man sein Investment in 2-5 Jahren zurück. Die Ergebnisse wurden in einem Abschlußbericht zusammengefaßt und anlässlich der FAKUMA am 20. Oktober 2005 in Friedrichshafen der Öffentlichkeit vorgestellt. Fakuma_EPS-loop presentation
Von der InnoNet-Jury sehr gelobt wurde der mit der Ideenskizze eingereichte Verwertungsplan, der bereits eine effiziente Kostenrechnung enthielt, die das Projekt während der gesamten Laufzeit begleitet hat. Im Jahr 2007 wurde das Weltpatent WO/2003/035729 – „Recycling of waste expanded polystyrene foams to give products which may be re-expanded“ erteilt. CreaSolv® PS ist eine geschützte Formulierung mit hoher Lösekraft für Polystyrol (PS), speziell ausgerichtet auf die schnelle Volumenminderung für expandiertes Polystyrol (EPS). Es ist kennzeichnungsfrei entsprechend der Kriterien der Europäischen Union wie ausgeführt im Anhang VI zu 67/548/EEC (Gefahrstoff Direktive / Arbeitsstoffverordnung). Expandierte Kunststoffe wie zum Beispiel Polystyrol können bereits in CreaSolv® PS gelöst gesammelt werden, wodurch man eine höhere Volumenreduzierung und Transportkosteneinsparung als bei den derzeitigen Systemen erreicht. Der gelöste Kunststoff kann sofort im CreaSolv® Prozess weiterverarbeitet und wiedergewonnen werden.
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