2008_autoschrott.jpgJedes Altauto ist eine Rohstoffquelle. Beim Altauto-Recycling enden die Polymere gemeinsam mit Staub, Metallresten und Textilflusen in der "Shredderleichtfraktion. Darin sind die Kunststoffe so bunt gemischt, daß sie bisher nicht wieder sortenrein aufgetrennt werden konnten und landen darum als Reduktionsmittel in Hochöfen. Dieses Problem haben Toyota Europe, SiCon GmbH und Fraunhofer IVV in einem Pilotprojekt (2006 bis 2007) aufgegriffen. 

Recycling von Metall-Kunststoffverbunden und Hybridwerkstoffen

Mit der Finanzierung des Projektverbundes „ForCycle“  mit € 3 Millionen fördert die bayerische Staatsregierung2014 Forcycle die Entwicklung innovativer Recyclingverfahren mit dem Hauptinteresse auf Metalle, Komposite, Baustoffe und biogenen Polymeren über einen Zeitraum von 3 Jahren (2014 – 2016).
In einem Teilprojekt wird der CreaSolv® Prozeß als schonende Trennung von Metall-Kunststoffverbunden und deren separate Rückgewinnung untersucht.

Weiterlesen: Forcycle (2014)

CreaSolv® Pilotanlage für Verpackungs- und Kfz-Verbundwerkstoffe – MultiCycle Projekt

MultiCycle HomepageAufgrund technologischer und ökonomischer Limitierungen werden zurzeit weniger als 1/3 des anfallenden Kunststoff-Verpackungsabfalls recycelt. Kunststoff wird als Ware zum einmaligen Gebrauch und der Abfall als (finanzielle) Belastung und nicht als „Ressource“ (Rohstoff) betrachtet. In der neuen “Plastikstrategie1)” der Europäischen Kommission wird eine Vision formuliert, die kosteneffektives Recycling, größere Recyclingkapazitäten und besser integrierte Kunststoff-Wertschöpfungsketten beinhaltet. Das MultiCycle2) Projekt hat zum Ziel, die Ressourcenverknappung, das Deponieren und das Verbrennen von Kunststoffabfällen aus dem Verpackungs- und Automobil-Bereich zu stoppen. Es beginnt am 1. November 2018 und läuft bis zum 30. April 2022.

Weiterlesen: MultiCycle (2018)

CreaSolv®  Demonstrationsanlage für Forschungs- und Industriepartner

2022.03.02 LÖMI CreaSolv Demonstration plantIn 2019 wurde von LÖMI GmbH in Deutschland eine CreaSolv® Demonstrationsanlage für das europäische MultiCycle Projekt errichtet. Nach Abschluss dieses Projektes steht diese CreaSolv® Anlage nun ab Mai 2022 auch für Bemusterungsversuche mit Forschungs- und Industriepartnern zur Verfügung.

Die Anlage ist für den wechselnden Demonstrationsbetrieb für verschiedene Abfall- und Kunststofffraktionen konzipiert und erreicht, je nach Betriebsmodus, eine Kapazität von bis zu 25 kg/h.

Weiterlesen: LÖMI / GAW Group - CreaSolv® Demonstrationsanlage (2022)

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Recycling von gefährlichem Kunststoffabfall (WEEE, ELV & CDW)

2019.06.01 NONTOX ProjectDas NONTOX-Projekt wendet mehrere Recyclingtechnologien an, um gefährliche Kunststoffabfälle zu recyceln, die aus Elektro- und Elektronik-Altgeräten (WEEE), Altfahrzeugen (ELV) sowie Bau- und Abbruchabfällen (CDW) stammen. Das Ziel ist die Erhöhung der Recyclingraten von Kunststoffabfällen, die gefährliche Stoffe enthalten, durch die Entwicklung von zwei Recyclingtechnologien "CreaSolv® Prozess und Extruclean" zur Herstellung von sicheren und hochwertigen Sekundärkunststoffen und durch die Optimierung der Gesamtwirtschaftlichkeit des Prozesses durch Integration, da die Erhöhung der Recyclingraten für eine Kreislaufwirtschaft gemäß der EU-Kunststoffstrategie1) von entscheidender Bedeutung ist.

Weiterlesen: NONTOX Projekt (2019)

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